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Wärmedämmung gegen Schimmel

Eine der größten Gesundheitsrisikos in den eigenen vier Wänden. Schimmel ist eine Pilzart, die sich durch schlechte Lüftung, falsches Heizen und / oder schlechte Dämmung bei kalter und feuchter Luft in Wohnungen und Häuser bilden kann. Die schwarzen Schimmelsporen, die sich in den Atmenwegen festsetzen, führen oft zu asthmatischen Erkrankungen. Auch können Schimmelpilze Ursache für Migräne sein. Vor allem Kinder und ältere Menschen sind gefährdet, durch Schimmel (schwer) zu erkranken.

Wie weit ist Schimmel verbreitet?

Eine Studie von Immowelt hat ergeben, dass mindesten jede sechste Wohnung in Deutschland von Schimmel befallen ist. Oftmals sind sich Mieter nicht darüber im klaren, welchen gesundheitlichen Gefahren sie ausgesetzt sind. Mindestens sieben Prozent der Kinder leben in Schimmelwohnungen. In 55 Prozent der Wohnungen ist das Badezimmer und in 38 Prozent das Schlafzimmer betroffen.

Wie kann ich Schimmel am besten vorbeugen?

Wichtig dabei ist das richtige und regelmäßige Lüften der Räume. Hierzu empfiehlt es sich, wenige Minuten die Fenster ganz zu öffnen und quer zu lüften, sprich für einen kurzen aber effektiven Durchzug zu sorgen. Fenster nur zu kippen ist eher wirkungslos, da hier nur kostbare Heizenergie zum Fenster hinaus geblasen wird. Wichtig ist auch von drinnen nach draußen lüften. Die bedeutet: warme feuchte Luft raus, kältere trockene Luft rein. Bei dichten Isolierglasfenstern empfiehlt es sich regelmäßiger zu lüften. Die effektivste Methode allerdings besteht in der richtigen Wärmedämmung.

Wie sieht die "richtige" Wärmedämmung aus?

Oft werden nachträglich Hohlräume zwischen Außen- und Innenwand, die eine Stärke von circa 5 bis 7 cm haben, mit hydrophobierten Dämmstoffen voll geblasen. Durch dieses Verfahren lässt sich Wärme besser speichern - damit spart man Heikosten. Hierbei ist es empfehlenswert, die Kerndämmung mit einer Wärmebildkamera - vor allem im Winter - zu kontrollieren. Dies ist nur eine Methode von vielen, die Sie für die ideale Wärmedämmung nutzen können.

Vor umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten sollten Sie unbedingt fachkundigen Rat einholen, vor allem zur Frage, welche Wärmedämmung mit welchem Material für Ihre Immobilie die beste Lösung ist.

Was kann man noch gegen Schimmel machen?

Es gibt verschieden Hausmittel, die gegen Schimmel in der Wohnung wirkensam sein können. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Essig. Denn Essig hat einen niedrigen pH-Wert, der Schimmel abtötet. Dies können Schimmelpilze nicht vertragen. Auch Alkohol und Brennspiritus können hilfreich sein. Alkohol wirkt desinfizierend und entzieht dem Schimmel Wasser.

Richtig gegen Schimmel vorgehen

  • Sollte die Fläche des Schimmelbefalls größer als einen halben Quadratmeter sein, sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen. Hier nicht experimentieren!
  • Niemals Schimmelflecken trocken abreiben. Dadurch kommt es zu Sporenflug in den Wohräumen, der sich in den Atemwegen festsetzen kann.
  • Schutzkleidung verhindert Ablagerungen an Kleidung und Händen. Tragen Sie unbedingt Handschuhe bei der Behandlung von Schimmel.
  • Im besten Fall sollten Sie bei Schimmelbefall einen Mundschutz tragen.
  • Schutzbrillen sind ebenfalls zu empfehlen. Sie schützen die Augen vor Reizungen.
  • Putzlappen und Bürsten nach Gebrauch unbedingt entsorgen.


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